Kein Haus am Dom

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Kompromissvorschlag des Bürgervereins 24.2.2015

Haus am Dom - Kompromiss am Dom

Das geplante Gemeindehaus schränkt den jetzt noch einzigen freien Blick auf die gesamte Südseite des Domes ein, indem es dessen Westteile und einen großen Teil der Nikolaus Kapelle aus der Sicht eines Betrachters an der Andreasstraße verdeckt. Durch seine Nähe, Größe und Gestaltung stört das Haus das Erscheinungsbild des Domes.

Der Bürgerverein Dom-Umfeld hat drei alternative Standorte vorgeschlagen:

  1. Umbau/Neubau des Lioba-Hauses als Gemeindehaus/Kindergarten. Zusätzlich der Bau einer einstöckigen „Pastoralen Zeile“ am jetzt vorgesehenen Standort mit Café, Toiletten und einem Dom-Laden.
  2. Bau des Gemeindehauses auf dem südlichen Flügel des Kreuzganges beginnend hinter dem Dom Kiosk. Zusätzlich der Bau einer „Pastoralen Zeile“ wie unter 1. beschrieben.
  3. Abriss des Hauses Andreasstr. 8 und der Bau des Gemeindehauses und der „Pastoralen Zeile“ an diesem Standort.

Diese Vorschläge wurden alle vom Bauherren mit verschiedenen - von uns nicht nachvollziehbaren - Begründungen abgelehnt.
(Dazu Schreiben von Propst Schäfer von 03.01.15)

Der Bürgerverein unterbreitet nun einen Kompromissvorschlag:

  1. Das Sockelgeschoss mit der „Pastoralen Zeile“ bleibt am geplanten Standort,  wird aber in der Bauflucht der Andreasstraße angepasst.
  2. Das eigentliche Gemeindehaus mit dem Foyer und den Seminarräumen im ersten Stock und mit dem großen Saal im zweiten Stock wird bis an die Andreasstraße 8 verschoben. Dadurch entsteht ein Abstand zur Nikolauskapelle von 18 m. Nur das nun im weiteren Verlauf einstöckige Sockelgeschoss hat weiterhin 6 m Abstand zur Nikolauskapelle.
  3. Das Bauteil zwischen Andreasstr. 8 und dem Gemeindehaus entfällt.
  4. Der für die Jugend vorgesehene Raum wird im Erdgeschoss oder im Kolping- oder Liobahaus bereitgestellt, wo die Kinder- und Jugendbetreuung ist.
  5. Die Küche wird im Sockelgeschoss vorgesehen.
  6. Eine weitere Möglichkeit Ersatzraum für Lager und Infrastruktur zu schaffen, besteht in der Nutzung des Kellers unter dem Dom Kiosks, anstatt diesen zurückzubauen und zu verfüllen.
  7. Das Dach des Gemeindehauses wird flacher gestaltet. Man kann auch andere Dachformen wählen, z. B. ein Flachdach, wie beim Siegerentwurf von Prof. Springer vorgesehen.
  8. Durch Renovierung und strukturelle und farbliche Anpassung der Fassade von Andreasstraße 8 an das neue Gemeindehaus kann eine Aufwertung des Domvorplatzes erreicht werden.
  9. Die gewünschte Platztrennung von Kreuzgang und Domvorplatz wird durch das Sockelgeschoss erreicht und kann durch (niedrige) gärtnerische Gestaltung darüber noch betont werden.

Kompromissvorschlag FlachdachKompromissvorschlag mit Flachdach

Kompromissvorschlag WalmdachKompromissvorschlag mit Walmdach angegliedert an das vorhandene
Wohnhaus Andreasstraße

Kompromissvorschlag - So nicht!
So nicht!

Welche Vorteile bietet der neue Vorschlag?

Mit diesem Vorschlag gibt der BV zwar seine alte Forderung auf, dass auf dem Dom-Kiosk oder zwischen ihm und dem Dom nicht mehrstöckig gebaut werden darf, erreicht aber, im Gegensatz zur jetzigen Planung, dass

  1. ein weitgehend „freier Blick“ auf die Südseite des Domes erhalten bleibt,
  2. die Großartigkeit des Erscheinungsbildes des Domes durch das Abrücken des Neubaus vom Dom weniger beeinträchtigt wird,
  3. das Gemeindehaus sich in die Bebauung der Umgebung besser einfügt.
  4. die Wünsche der Gemeinde nach „pastoraler Zeile“, Versammlungs- und Seminarräumen und großem Saal in der Nähe des Domes erfüllt bleiben,
  5. die Baukosten durch den Wegfall des Steildaches und des Zwischenbaus gesenkt werden (gleichfalls die Betriebskosten),
  6. der vorgeschlagene Kompromiss die Freifläche des Kindergartens und die Wohnungen der Andreasstraße 8 unangetastet lässt,
  7. die Überarbeitung des Architektenentwurfs und der Baugenehmigung nur eine geringe zeitliche Verzögerung bewirken,
  8. die schon begonnenen bauvorbereitenden Maßnahmen (archäologische Grabungen) wirksam bleiben und
  9. die Akzeptanz der vorgeschlagenen Alternative in der Wormser Bevölkerung vermutlich hoch ist. Dieses würde zur Befriedung in der Stadt wesentlich beitragen.

News 1

Haus am Dom: Mahnwachen gehen weiter!

Für
Sonntag 6. August, 18 Uhr
lädt der Bürgerverein Dom-Umfeld wieder zur Mahnwache vor dem Dom ein

Die Treffen finden regelmäßig jeden 1. Sonntag im Monat um 18 Uhr statt: Um zu mahnen, dass das Haus am Dom gegen den Willen der Bürgerschaft gebaut und so der FREIE BLICK ZUM DOM ZERSTÖRT wurde.
Bei den Treffen tauschen wir uns auch über das aktuelle Stadtgeschehen aus und singen zum Schluss gemeinsam das von Pfarrer Hufnagel getextete Domblicklied.

News 2

Erdwärmebohrungen beim Haus am Dom

Das Haus am Dom soll mit Erdwärme beheizt werden.  Auf Nachfrage des Bürgervereins Dom-Umfeld ergab sich, dass hierfür 19 Erdwärmebohrungen mit jeweils 20 m Tiefe vorgesehen sind. Zur Lage der Bohrungen,  zur Art des Bohrverfahrens, zum Wirkungsgrad der Anlage etc.  verweigerte Propst Schäfer Angaben. 

Mehr dazu unter Aktuelles

 

News 3

 

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