Kein Haus am Dom

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Trauer- und Abschiedsanzeige
zur Grundsteinlegung „Haus am Dom“

Wir müssen Abschied nehmen vom
wunderbaren freien Blick auf unser
aller Wormser Dom, die Krone der Stadt.


Immerhin brauchen wir uns nicht sagen
zu lassen: Hättet Ihr Euch doch
ausreichend gegen das weitere Zubauen
des Wormser Doms gewehrt!
Drei Jahre lang haben wir alles versucht,
den Bau an dieser Stelle zu verhindern.


Aber wenige Köpfe haben über sehr viele
Köpfe hinweg dieses Bauwerk beschlossen.
Dazu demokratisch die Bürger zu befragen,
wurde kategorisch abgelehnt, im Wissen,
dass sich die Mehrheit für den freien Blick
entschieden hätte.


Allen Unterstützern unseres Widerstandes
danken wir ganz herzlich.


Bürgerverein DOM-Umfeld e.V.

Keine weitere Bebauung am Wormser Dom

Bürgerbegehren gegen den Bau des "Haus am Dom"

Der Wormser Dom ist ein Kulturdenkmal und gibt der Stadt Identität. Es ist in seiner Schönheit, Würde und Erhabenheit das Herzstück der Stadt Worms. Und er ist eine Attraktion für Touristen. Der jetzt von Süden noch mögliche Blick zum gesamten Dom muss deshalb vollständig erhalten bleiben.

Leider gibt es bereits zu viele Gebäude, die in den vergangenen Jahrzehnten gebaut wurden und den Blick auf den Dom verstellen. Das Zubauen durch die Volksbank und die Bebauung des Glaskopfes vor der Jugendherberge haben die Sichtbarkeit massiv beeinträchtigt.

Jetzt soll der Dom mit einem "Haus am Dom" auch noch im Nahbereich mit einem Gemeindehaus zugebaut werden.

Neben seiner religiösen Funktion ist er ein Kulturdenkmal der Menschheit und muss somit weiterhin für alle Menschen - Einheimische wie Touristen - sichtbar bleiben. Ein Objekt dieser Größe braucht um sich herum viel Platz, damit es gesehen werden kann und seine Wirkung entfalten kann. (Man denke an die Kathedralen und Dome in Paris, Berlin, Speyer etc.)

Auch die UNESCO wünscht eine Freizone um Welterbe-Stätten wie z.B. den Kölner Dom und setzt sich aktiv für solche Freizonen um die Stätten ein. (Vgl. Wikipedia "Unesco-Welterbe": Konflikt im Fall des Kölner Doms.) Dem Dresdner Elbtal wurde wegen des Baus einer Brücke der Kulturerbe-Status aberkannt.

Der (freistehende) Dom zu Speyer ist übrigens als Welterbe deklariert. Wollen wir uns eine Chance darauf - im wahrsten Sinne des Wortes - verbauen?

Daher darf der Dom nicht weiter zugebaut werden!

Wir fordern den Dompropst, Herrn Prieß und seinem Nachfolger Tobias Schäfer sowie den Verwaltungsrat der Domgemeinde auf, die Pläne für den Bau eines weiteren Gebäudes am Dom fallenzulassen. Der verbliebene freie Bereich am Dom soll weiterhin zum Verweilen einladen und den Menschen die Möglichkeit geben, den Blick auf den Dom zu genießen.

Wir verstehen, dass die Domgemeinde einen größeren Versammlungsraum benötigt. Hier muss sich aber eine andere Lösung finden lassen als ein weiteres Gebäude direkt am Dom. Ein Vorschlag wäre der Neubau des jetzigen Gemeindehauses "Liobahaus", nur 20 m vom Dom entfernt.

Weitere Informationen zum Thema unter "Infos".

Diese Seiten sind das offizielle und einzige Internet-Medium der Bürgerinitiative "Kein Haus am Dom" (vertreten durch den Bürgerverein Dom-Umfeld e.v.). Es gibt weitere Aktionen gegen das geplante "Haus am Dom" im Internet - diese sind jedoch völlig unabhängig von uns. Wir haben keinerlei Einfluss auf dort geäußerte Kommentare oder Meinungen.


Unterstützung der Bürgerinitiative

Für unsere Bürgerinitiative suchen wir Mithelfer und Unterstützer. Bitte wenden Sie sich an info@kein-haus-am-dom.de
Um die Bürgerinitiative strukturierter und handlungsfähiger zu machen und um die Finanzierung des kostenaufwändigen Bürgerbegehrens zu sichern, wurde eigens der Verein "Freier Blick auf den Dom zu Worms - Bürgerverein Dom-Umfeld e.V." gegründet.
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 Freier Blick auf den Dom zu Worms
 Bürgerverein Dom-Umfeld e.V.

 Konto 215 521 39
 BLZ 553 500 10
 IBAN  DE45 55350010 0021552139
 BIC    MALADE51WOR
 Sparkasse Worms -Alzey-Ried

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News 1

Bis mindestens zum Richtfest sollen die wöchentlichen Mahnwachen weiter gehen:
Immer sonntags um 18 Uhr vor dem Wormser Dom.

News 2

 

News 3

 

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